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Article: Your guide to LCA

 

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

7.11.2023

Ihr Guide zu LCA

Die Ökobilanz (LCA) ist eine standardisierte Analysemethode, die hilft, die Umweltauswirkungen von Produkten zu verstehen und abzuschätzen. Die Ökobilanz ermöglicht es uns, quantitative und vergleichbare Informationen über das von uns hergestellte Produkt oder die von uns erbrachte Dienstleistung in verschiedenen Phasen des Produktionsprozesses zu erhalten.

Nehmen wir Ziegel als Beispiel: Eine LCA würde die Umweltauswirkungen eines Ziegels von der Gewinnung der Rohstoffe bis zur Entsorgung oder dem Recycling am Ende des Lebenszyklus bewerten. Anhand dieser Informationen können wir in Zukunft bewusstere Umweltentscheidungen treffen. Die Ökobilanz wird in Übereinstimmung mit ISO 14040 und 14044 durchgeführt und besteht aus den folgenden Phasen.

Definition des Ziels und des Umfangs

Die Definition des Ziels unserer Studie und der entsprechenden Zielgruppe ist der erste Schritt. Es ist wichtig, die Struktur der Studie zu erarbeiten und spezifische Ziele festzulegen. In unserem Ziegel-Beispiel könnten wir uns auf den gesamten ökologischen Fußabdruck konzentrieren, der durch die Gewinnung von Rohstoffen, die Herstellung, den Transport und die Verwendung von Ziegeln in Bauprojekten entsteht. Wir werden sowohl die Hersteller als auch die Verbraucher dabei unterstützen, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen.

Lebenszyklus-Inventarisierung (LCI)

In dieser Phase geht es um die Sammlung von Daten und die Quantifizierung unserer Input-Materialien, wie Rohstoffe und Energie, und Output-Materialien, wie Emissionen und Abfall. In dieser Phase werden alle Phasen des Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt. Mit Ziegeln sammeln wir Informationen über die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen, den Energieverbrauch bei der Herstellung und die Emissionen aus diesen Prozessen.

Lebenszyklus-Folgenabschätzung (LCIA)

Bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) (Life Cycle Impact Assessmen) werden die Emissionen nach ihren Umweltauswirkungen kategorisiert. Diese Emissionen werden dann zur besseren Vergleichbarkeit in Standardmaße umgerechnet. Dies hilft, die potenziellen Umweltauswirkungen zu verstehen, die auf der Grundlage der Hauptziele der gesamten Ökobilanz priorisiert werden können. In unserem Beispiel werden die Daten aus der AKI-Phase für Ziegel mit spezifischen Umweltauswirkungen wie Energieverbrauch, Luftverschmutzung und Abfallerzeugung in Verbindung gebracht.

Phase der Lebenszyklus-Interpretation

In der letzten Phase einer Ökobilanz überprüfen wir die gesammelten Daten, um sicherzustellen, dass sie mit unseren ursprünglichen Zielen übereinstimmen. Jeder Schritt wird überprüft, um sicherzustellen, dass er vollständig und konsistent ist und dass nichts übersehen wurde. Anhand dieser Daten werden die guten und schlechten Punkte, die Qualität unserer Informationen und verbesserungswürdige Bereiche diskutiert.

Bei dieser Bewertungsmethode geht es nicht nur darum, Probleme von einem Ort zum anderen zu verlagern, sondern auch darum, Umweltschäden zu verringern. Wenn wir die Ergebnisse unserer hypothetischen Ziegel-LCIA überprüfen, stellen wir fest, dass die Rohstoffgewinnung und die Herstellung wesentlich zum ökologischen Fußabdruck des Ziegels beitragen. Auf dieser Grundlage können wir den Herstellern Empfehlungen für bestimmte Praktiken zur Verringerung dieser Auswirkungen geben.

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